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| Fasching 2005 im Gemeinschaftshaus Iggelbch |
- Iggelbacher
Fasching
In diesem Jahr wurde in Iggelbach wieder Fasching gefeiert, nach dem
Motto im Dschungel sind die Narren los. Der SV-Iggelbach hatte für
seine Gäste wieder ein sehenswertes Programm auf die Beine gestellt.
Durch das Programm führte Erich Hegen, mit gewohntem Schwung und
Witz. Das bunte Treiben wurde vom Nachwuchs, den Bambinis, eröffnet
welche einen Tanz einstudiert hatten. Weiter ging es mit der Nachwuchsgarde
die Ebenfalls mit viel Schwung das Publikum anheizte. Der Fensterputzer
(de Fensterbutzer) hatte allerlei zu berichten, was Man(n) so erlebt
bei der Arbeit. Dabei wurden Einwohner der Gemeinde ebenso durch den
Kakao gezogen wie die Politik in der Gemeinde und Berlin. Weiter ging
es mit den Dreamgirls, welche das Publikum mit einem traumhaften Tanz
beeindruckten. In der Bütt ging es weiter mit einer Frau mit Gewichtsproblemen,
die allerlei Tips und Tricks zum abnehmen probiert hatte, aber immer
wieder bei FDH angekommen war. Aber der Speck hat auch seine Vorteile,
bekanntlich fängt man damit ja Mäuse und beim Kuchen essen
fallen einem nicht alle Krümeln auf den Boden! Der zweite Schautanz
der Iggelkids war sehr gelungen und das Publikum tobte. Einen musikalischen
Beitrag lieferte dann der Schoppepetzer ab. Er besang die guten alten
Zeiten in der Gemeinde als im Dorfbrunnen in Elmstein noch Bela-Rosa
die kleine Polin angesagt war. Danach kam es zum Streit zwischen einem
Engelchen und einem Teufelchen, die mit viel Humor die Unterschiede
zwischen Himmel und Hölle darstellten, aber am Ende doch viele
Gemeinsamkeiten finden konnten. Der nächste Showtanz zweier junger
Nachwuchstänzerinen aus Iggelbach zeigte, das für die Zukunft
des Iggelbacher Faschings gute Arbeit geleistet wurde. Erich Hegen,
der nicht nur durch das Programm führte und eine Playbackvorlage
gab, hatte dann auch noch eine Büttenrede auf Lager. Darin wurde
mit der Politik abgerechnet. Die Schmarotzer in Berlin, welche in Saus
und Braus leben, aber dem Gesetzteswirwar nicht mehr Herr werden, bringen
den kleinen Mann, welcher jahrzehnte lang bezahlt hat auf die Straße
wenn er Arbeitslos wird. Harz 4 war hier das Schimpfwort. Gerechtigkeit
herrscht hier nicht mehr. Auch das Neubaugebiet und die Abwasserleitung
nach Elmstein fanden guten Anklang beim Publikum, da
wird ein alter Iggelbacher Traum wahr. Er verabschiedete sich
mit einem Spruch, der lange Jahre von Wendel Schneider bei der Iggelbacher
Kerwe geprägt wurde und setzte darin seinen Namen ein „Erich
Hegen, Iggelbach Pfalz“. Vor dem Finale, bei dem alle Akteure
nochmals auf die Bühne kamen, Tanzten die Rainbow-Girls mit viel
Dynamik und großer Schnelligkeit, was die Zuschauer zur großem
Apllaus und Jubel veranlasste. Nach der Eröffnung der Tanzfläche
und der Bar ging das tolle Treiben im Gemeinschaftshaus Iggelbach noch
viele Stunden mit einem geselligen Beisammensein weiter, wobei schon
Pläne für das nächste Jahr geschmiedet wurden. Denn es
war unübersehbar, dass der Nachwuchs des Iggelbacher Faschings
eine gute Zukunft bringen kann. Dabei darf man aber nicht vergessen,
den vielen Beteiligten, Akteuren, Helfern und den Trainern zu Danken,
denn ohne dieses Engagement wäre dies alles nicht möglich.
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